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Kriegsgedenken als Event: Der 09. Mai 2015 im postsozialistischen Europa

am Dienstag, 02. Mai 2017

18:00 (c.t.)

Adenauerallee 4-6, 4. OG

53113 Bonn

Bitte um Anmeldung unter: osteuropa@uni-bonn.de

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Der 9. Mai ist der weltweit wahrscheinlich am breitesten zelebrierte Kriegsgedenktag und vor allem in Russland, den ehemaligen Sowjetrepubliken und Ländern mit großen russischsprachigen Bevölkerungsanteilen ein Volks- und Familienfest. Auch in Deutschland existiert dieser „Tag des Sieges“ zusätzlich zum 8. Mai, der an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa 1945 erinnert.

Das Buch liefert eine Biographie dieses Tages, beschreibt Nachleben und Verwandlungen der sowjetischen Festkultur, gesellschaftliche Initiativen wie das »Unsterbliche Regiment«, den Kampf um das Kriegsgedenken in der Ukraine und anderen postsozialistischen Staaten sowie in Deutschland. Aber auch die Bedeutung dieses Tages für das Selbstverständnis der russischsprachigen Minderheiten von Estland bis Deutschland wird betrachtet.

Ekaterina Makhotina (Uni Bonn) und Mischa Gabowitsch (Einstein Forum Potsdam), die den Sammelband mitherausgegeben haben, diskutieren in einem öffentlichem Gespräch mit Habbo Knoch  (Uni Köln) über die Bedeutung der sozialen Praktiken für die Entwicklung der Erinnerungskulturen in heutigen multikulturellen Gesellschaften. Das Gespräch moderiert Ingo Mannteufel, Deutsche Welle.

 

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