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Podiumsdiskussion: Der Zweite Weltkrieg in Osteuropa und der deutschen Erinnerungskultur

Das Gedenken an die osteuropäischen Opfer des Zweiten Weltkrieges wird immer wieder als große Leerstelle im deutschen Gedenken bezeichnet. Das öffentliche Wissen um die unvergleichliche Dimension der Gewalt des Vernichtungskrieges im Osten ist nach wie vor sehr mangelhaft. Aktuell wollen einige Initiativen diese Leerstelle schließen: Vorgeschlagen wird ein weiteres Opfermahnmal im Tiergarten sowie ein Polen-Denkmal in Berlin, zudem wird die Einsicht für die besondere historische Verantwortung Deutschlands gegenüber der Ukraine gefördert. In diesen Erinnerungsimpulsen verbirgt sich jedoch eine Problematik der Zuschreibung, Exklusion und Emotionalisierung. Was wäre der „richtige“ Weg der Erinnerung an die sowjetischen und polnischen Opfer des Krieges? Warum spielen diese Opfer in der öffentlichen Wahrnehmung praktisch keine Rolle? Darüber diskutieren Ulrike Jureit (Hamburger Institut für die Sozialforschung), Martin Schulze Wessel (LMU München) und Martin Aust (Universität Bonn) am 28. Mai 2018 um 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) im Universitätsforum Bonn.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

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