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Aktuelles

13.05.2020

Projekt: Bonner Leerstellen - Unbekannte Orte der NS-Gewalt in Bonn und Umgebung

 

Im Rahmen der Übung "Leerstellen - Lehrstätten? Orte der NS-Gewalt in Bonn/Köln - Seminar zur Spurensuche" von Dr. Ekaterina Makhotina an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn setzten sich die Studierenden mit Orten der NS-Gewalt in Ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander.

Dieses Projekt ist das Ergebnis einer ausführlichen Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen der Erinnerungskultur und den historischen Ereignissen. Begleitet durch mehrere Exkursionen und Gespräche mit Experten an Gedenkstätten vor Ort wurde ein direkter Einblick in die Gedenkstättenarbeit ermöglicht, bevor die eigene praktische Untersuchung der Leerstellen begann.

 

Hier kommen Sie zur Website des Projektes.

05.05.2020

Ekaterina Makhotina und Martin Aust zu aktuellen Fragen der Weltkriegserinnerung

 

Ekaterina Makhotina und Martin Aust haben sich zu aktuellen Fragen der Weltkriegserinnerung geäußert:

Hier geht es zum Forumsbeitrag von Ekaterina Makhotina.

Und hier geht es Beitrag von Martin Aust.

05.05.2020

Béla Bodó und Martin Aust zu aktuellen Fragen Ungarns und der Ukraine

 

Béla Bodó und Martin Aust haben zu den aktuellen Lagen in Ungarn und in der Ukraine Interviews gegeben:

Hier geht es zum Interview mit Béla Bodó über Ungarn.

Und hier geht es zum Interview mit Martin Aust über die Ukraine.

19.03.2020

Schließung der Bibliothek wegen Corona

 

Liebe Studierende, liebe FreundInnen der Abteilung für Osteuropäische Geschichte,

aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen bleibt unsere Abteilungsbibliothek bis auf Weiteres geschlossen.
Zudem verschiebt sich der Semesterstart auf den 20. April, Prüfungen fallen aus und es gibt einen neuen Abgabetermin für Hausarbeiten (31. Mai).
Sollten Sie Fragen oder weitere Anliegen haben, können Sie uns jeder Zeit über unsere Social Media Kanäle sowie über die Kontaktmail der Hilfskräfte, die Sie unserer Website entnehmen können, erreichen.

Weitere Informationen zur Eindämmung des Virus finden Sie hier: https://www.uni-bonn.de/neues/informationen-zum-corona-virus
Und Informationen zur Änderung von Prüfungsverfahren hier: https://www.philfak.uni-bonn.de/…/20200316-beschlussprufung…

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und hoffen auf eine baldige Besserung der Situation!

Ihr Team der Abteilung Osteuropäische Geschichte.

13.02.2020

Gekürzte Öffnungszeiten der Bibliothek am 14.02.

 

Liebe Interessierten und Gäste der Abteilung,
An diesem Freitag, 14. Februar, schließt die Bibliothek bereits um 12 Uhr. Die Ausleihe von Büchern über das Wochenende ist weiterhin möglich, wir öffnen wieder nach gewohnter Zeit am Montag, 17. Februar, um 10 Uhr.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

12.02.2020

IEG-Stipendium in Digital Humanities

Die nächste Bewerbungsfrist für das IEG Stipendium in Digital Humanities ist der 20. April 2020 für einen Forschungsaufenthalt in Mainz ab Juli 2020 oder später.

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz vergibt ein sechs- bis achtmonatiges Stipendium für Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich Digital Humanities. 

Die Förderung ermöglicht es Ihnen, ein Forschungsvorhaben zu konzipieren oder fortzuführen, in welchem Sie mit Methoden der Digital Humanities eine Fragestellung verfolgen, die in einem Zusammenhang mit der Erforschung der historischen Grundlagen Europas steht, bevorzugt mit dem Thema des aktuellen Forschungsprogramms »Umgang mit Differenz in Europa«. Als Teammitglied im Bereich Digitale historische Forschung haben Sie die Möglichkeit, sich mit den Forschenden im DH Lab auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Sie erhalten so die Gelegenheit, weiterführende Perspektiven für Ihr Forschungsprojekt zu entwickeln.
Historisch arbeitende Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler, die in ihrem Vorhaben digitale Methoden einsetzen, werden eingeladen, sich auf das Stipendium zu bewerben.
Eingebunden in die Gemeinschaft der Forschenden des IEG haben Sie die Möglichkeit, Ihr Projekt in der inspirierenden Arbeitsatmosphäre des IEG zu diskutieren. Das Stipendium ist an die Residenzpflicht in Mainz gebunden.
Sie nehmen am wissenschaftlichen Leben des IEG teil (u.a. an den wöchentlichen Kolloquien), und es wird erwartet, dass Sie ihre Arbeit mindestens einmal während Ihres Stipendiums vorstellen. Nach Ablauf der Förderung ist ein Abschlussbericht einzureichen.

Hier ist der Link zur Ausschreibung auf der Internetseite des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte.

14.01.2020

Gastvortrag/guest lecture Dr. Gábor Egry 15.01.2020

 

[ENG version below]

Morgen, am 15.01.2020, findet im Rahmen der Veranstaltung "Die Geschichte der ethnischen Minderheiten in Osteuropa von 1800 bis heute" von Prof. Bodó ein Gastvortrag von Dr. Gábor Egry statt. Das Thema ist das Schicksal der ungarischen Minderheit in Rumänien in der Zwischenkriegszeit. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
🔴 Mittwoch, 15.01.2020
🔴 10-12 Uhr
🔴 Adenauerallee 4-6, Bonn, Abteilung für Osteuropäische Geschichte, 3. Stock, Übungsraum

Tomorrow, on the 15th of january 2020, there will be a guest lecture by Dr. Gábor Egry during Prof. Bodó's class "The History of Ethnic Minorities in Eastern Europe from 1800 until today". The lecture's topic is the fate of the Hungarian minority in interwar Romania. Everyone who is interested is invited. Warm welcome!
🔴 Wednesday, 15/01/2020
🔴 10 a.m.-12 p.m.
🔴 Adenauerallee 4-6, Bonn, Department for Eastern European History, 3rd floor, seminar room

 

09.01.2020

Sommerschule "Identitätsdiskurse in multikulturellen Räumen: Republik Moldau und Bukowina"

 

Das Moldova-Institut Leipzig in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Moldauischen Universität bietet auch 2020 eine Sommerschule für deutsche Studierende an.

Dieses Jahr zum Thema "Identitätsdiskurse in multikulturellen Räumen: Republik Moldau und Bukowina"

Hier gibt es weitere Informationen.

Und dies ist der Link zu der Ausschreibung auf der Internetseite des Moldova-Instituts.

07.01.2020

V International Research Conference "Unstable Past" 10.&11.04.2020

 

Die Abteilung für Geschichte der Higher School of Economics in St. Petersburg in Kooperation mit der Student Research Society lädt Bachelor und Masterstudenten zu der V International Research Conference "Usable Past" ein. Die Konferenz findet am 10. & 11. Aprill 2020 in St. Petersburg statt.

Weiterführende Informationen zu der Konferenz finden sie hier.

20.12.2019

Geschlossene Bibliothek vom 23.12.2019-05.01.2020

 

Liebe KommilitonInnen, liebe Interessierte der osteuropäischen Geschichte,

Unsere Bibliothek bleibt die Weihnachtsferien über geschlossen und öffnet wieder am Montag, 06. Januar, mit den üblichen Öffnungszeiten, Montag-Freitag, 10-16 Uhr.

Wir wünschen allen eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

 

 

06.12.2019

Übersetzung des Artikels von Oleksij Jas’: TRADITIONEN DER GROSSEN HISTORISCHEN NARRATIONENDIE IN DEN KULTURELLEN EPOCHEN VOM ENDE DES 18. JAHRHUNDERTS BIS IN DAS 20. JAHRHUNDERT

Liebe Interessenten der Osteuropäischen Geschichte, wir möchten Ihnen die Übersetzung des Artikels des ukrainischen Historikers Oleksij Jas’ über die Traditionen des großen historischen ukrainischen Narrationen vorstellen, die im Rahmen eines studentischen Projektes von Olga Kozliuk, Maria Timofeeva und Artem Danevych vorbereitet wurde (Hauptverfasserin: Olga Kozliuk).

 

O. V. Jas’ (*Jas’ Oleksij Vasyljovyč ist ein Kandidat der Geschichtswissenschaften, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Geschichte der Ukraine der NANU, Abteilung für ukrainische Historiographie)

 

DIE TRADITIONEN DER GROSSEN HISTORISCHEN NARRATIONEN IN DEN KULTURELLEN EPOCHEN VOM ENDE DES 18. JAHRHUNDERTS BIS IN DAS 20. JAHRHUNDERT

Es wird die Formulierung und die Entstehung der ukrainischen Grand-Narration im Kontext der epistemologischen Muster und axiologischen Anordnungen der verschiedenen kulturellen Epochen erläutert. Die verschiedenen intellektuellen und kulturellen Transformationen der großen ukrainischen Narration werden betrachtet, die mit ihrer Koexistenz, ihrem Wettkampf und ihrer Kreuzung mit der russischen Reichs- und sowjetischen Grand-Narrationen verbunden sind.

Vielbändige Geschichten erzeugen merkwürdige, manchmal widersprüchliche oder sogar sich gegenseitig ausschließende Überlegungen, Gefühle und Assoziationen. Zunächst bilden sich die beträchtliche Folianten, gebundene in den schönen aber erstaunlich gleichartigen Einbänden mit den festen Rücken, auf denen die dementsprechende fortlaufende Nummerierung eingetragen ist in unserer Vorstellung aus als kondensierte gedankliche Klumpen, die die höchste Leistungen des akademischen Denkens darstellen. Deshalb denkt man schließlich über das riesige Ausmaß der investierten Arbeit, schöpferischen Energie, routinemäßigen organisatorischen, technischen und methodischen Vorbereitung, letztlich über die vielen Jahre des menschlichen Lebens, die mit solchen intellektuellen Schöpfungen verbunden sind, nach.

Aber natürliche Skepsis, die vielen Geisteswissenschaftlern inhärent ist, die im scheinbar „kurzen“, aber nach dem subjektiven Gefühl so langen 20. Jahrhundert geboren wurden, während dessen die offensichtliche Grenze zwischen dem Illusorischen und Realen sich endgültig gelöst hat, überwältigt am Ende. Schließlich verursachen kritische Intentionen jene andere Vorstellungen, welche die mehrbändigen Sammlungen mit dem Anspruch auf Legitimierung, künstlichen Universalismus und Monumentalität verbinden, welche in der Zeit des Postmodernismus und Multikulturalismus mit ihrer Apologie der durchgängigen Mosaizität (Vielschichtigkeit) und Kaleidoskopismus der Umwelt zumindest archaische kulturelle und intellektuelle Relikten zu sein scheinen. In der Zeit der Sowjetischen Union kommt zu solchen Haltungen noch die berüchtigte Erfahrung der Mehrheit der Nutzer der mehrbändigen kollektiven Ausgaben hinzu. Beispielsweise erweckt es Erinnerungen an die ironische Sentenz, die unter den Studenten der geisteswissenschaftlichen Studien am Abend der sowjetischen Epoche herrschte: die vielbändige Sammlungen darf man durchblättern aber auf keinen Fall lesen!

Den vollständigen Text sehen Sie im Anhang.

03.12.2019

SFB-Vortrag 04.12.2019: "Die Kirchenspaltung und die Eliten im Moskauer Reich um die Mitte des 17. Jahrhunderts"

 

Anlässlich des dies academicus am 04.12.2019 gibt es einen Votrag von unserem Kollegen Prof. Dr. Dittmar Dahlmann und unserer Kollegin Dr. Diana Ordubadi um 12:30 Uhr in Hörsaal V des Universitätshauptgebäudes. Das Thema ist "Die Kirchenspaltung und die Eliten im Moskauer Reich um die Mitte des 17. Jahrhunderts".

Interessierte sind herzlich eingeladen!

23.10.2019

Workshop "Gedenken an die Opfer der NS-Gewalt im östlichen Europa: Funktionen, Formen, Perspektiven." 25.10.2019

 

Am 24./25. Oktober findet an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte ein Workshop in Gedenken an unseren Münchener Kollegen Jürgen Zarusky (1958-2019) statt. Das Thema lautet:
"Gedenken an die Opfer der NS-Gewalt im östlichen Europa: Funktionen, Formen, Perspektiven. Erfahrungen und Impulse aus der Arbeit der Gedenkstätten und zivilgesellschaftlichen Initiativen in Deutschland"
Es handelt sich hierbei um einen internen Workshop. Interessierte können sich mit unserer Kollegin Ekaterina Makhotina bezüglich einer Teilnahme in Kontakt setzen.

Ort: Bibliothek der Abteilung für Osteuropäische Geschiche, Adenauerallee 4-6, Bonn

Hier ist das Programm für den Freitag, 25.10.2019

22.10.2019

Programm Kolloquium WS 2019/20

 

Das Programm für das Kolloquium des Wintersemesters 2019/2020 finden Sie hier.

27.08.2019

REVOLUTION! – 1989 Aufbruch ins Offene

 

Diskussionsveranstaltung Aufbruch 1989. Hoffnungen, Erfolge, Enttäuschungenam 1.10.2019

(ab 18:00 Uhr) in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Das Jahr 1989 steht in der DDR und in Ostmitteleuropa für eine historische Zäsur, die unsere Geschichte nachhaltig prägt. Die Veranstaltungsreihe „REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet eine thematische Vertiefung der Konferenz „1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven“ vom 19. bis 20. März 2019 in Berlin. Die Reihe legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung der Entwicklungen seit 1989 und ihrer Folgen in der DDR und Ostmitteleuropa. Ziel ist es, die historischen Prozesse in vergleichender Perspektive zu beleuchten und einer Bewertung zu unterziehen.

Am 1. Oktober 2019 laden wir Sie herzlich zur fünften Veranstaltung zum Thema Aufbruch 1989. Hoffnungen, Erfolge, Enttäuschungenein.

Ort:     Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

            Kronenstraße 5, 10117 Berlin            

Zeit:    1. Oktober 2019 (ab 18:00 Uhr)

Es wirken mit: Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.; Prof. Dr. Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs „Geschichte der Gefühle“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung; Dr. h. c. Lothar de Maizière, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V. und Ministerpräsident a. D.; Petra Pau, Vizepräsidentin und Mitglied des Deutschen Bundestages; Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur a. D.; Jan Šícha, Gründungsdirektor des Tschechischen Zentrums in München; und Catarina Zanner, Antenne Brandenburg vom rbb.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. 

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie im Anhang unter diesem Link!

 

 

26.08.2019

Medien- und Autorenwerkstatt zum Thema „Deutsche Geschichte in Wolhynien“

 

Du kommst aus Deutschland oder der Ukraine und interessierst dich für die Geschichte der deutschen Minderheit in der Ukraine, speziell in der Region Wolhynien? Außerdem schreibst du gern, hast Spaß daran Videos zu produzieren oder deine Geschichten über soziale Netzwerke zu teilen? Dann nimm Teil an der Medien- und Autorenwerkstatt zum Thema „Deutsche Geschichte in Wolhynien“!

Wann? Vom 27. Oktober bis 2. November 2019

Wo? In Schitomir, Ukraine

Während der Medien- und Autorenwerkstatt erarbeiten die TeilnehmerInnen in kleinen Projektgruppen verschiedene Formate (Reportagen, Blogbeiträge, kurze Videos, Social Media Stories, Gedichte, Kurzerzählungen auf Deutsch) zum Thema „Deutsche Geschichte in Wolhynien“ – alles unter professioneller Anleitung von erfahrenen Journalisten und Videokünstlern aus Deutschland und der Ukraine. Dazu besuchen sie ehemalige deutsche Siedlungen rund um Schitomir, führen Interviews mit Zeitzeugen und lernen das Archiv in Schitomir kennen, in dem ein Teil der deutschen Geschichte der Region bewahrt wird. Die Workshops werden auf Deutsch und / oder Englisch gehalten. TeilnehmerInnen aus der Ukraine sollten Deutschkenntnisse mindestens auf dem Niveau B1 vorweisen können. Möchtest du dabei sein? Dann schick uns deine Bewerbung als ein zusammengesetztes PDF-Dokument bis spätestens 1. September 2019 an [Email protection active, please enable JavaScript.].

Die Teilnahme ist kostenfrei, es werden zehn Plätze an TeilnehmerInnen aus Deutschland und zehn aus der Ukraine im Alter zwischen 18 und 30 Jahren vergeben.

Weiter Infos: HIER

 

 

02.07.2019

Vortrag Prof. Dr. Attila Pók

 

Liebe Osteuropa-Freunde und Ungarn-Kenner,


direkt zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit präsentieren wir Ihnen eine ganz besondere Veranstaltung. Der ungarische Historiker und Direktor des Historischen Instituts an der ungarischen Akademie der Wissenschaften, Attila Pók, kommt am 15.7.2019 um 18 Uhr zu uns in die Abteilung. Er wird einen Vortrag halten zum Thema: "Die Ungarische Idee von Geschichte: Politik und Histographie von 1948 bis heute".
Alle Interssierten sind sehr herzlich eingeladen dem Vortrag zu folgen und mitzudiskutieren!

Weitere Infos finden Sie hier.

18.06.2019

SFB-Vortrag: "Gerechtigkeit und Herrschaft in Altrussland" von Prof. Dr. Stefan Plaggenborg (Uni Bochum)

 

Herzliche Einladung zum nächsten Vortrag des SFB 1167 zum Thema "Gerechtigkeit und Herrschaft in Altrussland" gehalten von Prof. Dr. Stefan Plaggenborg (Uni Bochum).

Zeit und Ort: Donnerstag, 27.06.2019, 16 Uhr c.t., Poppelsdorfer Allee 24, Raum 0.001.

 

Dies ist eine Veranstaltung des SFB 1167 im Rahmen des Teilprojekts „Samoderžcy i edinoderžavie – Die Begründung des zentralistischen Alleinherrschaftsanspruches der russischen Zaren in der „Zeit der Wirren“ unter besonderer Berücksichtigung der Auswahl- und Berufungsverfahren von Boris Godunov und Michail Romanov“ (Leitung: Prof. Dr. Dittmar Dahlmann, Osteuropäische Geschichte.

Hier gibt es das Plakat zur Veranstaltung.

06.06.2019

Werkstattgespräch "Über die Kluft - Zur Spaltung im deutschen Russland-Diskurs"

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der osteuropäischen Geschichte!
Wir laden herzlich zum Diskussionsabend „Über die Kluft - Zur Spaltung im deutschen Russland-Diskurs“ mit Martin Krohs ein!
 

Martin Krohs ist Gründer der Russland-Medien-Plattform dekoder.org (Grimme Online Award 2016). Derzeit arbeitet er an einem Projekt über die Spaltung im deutschsprachigen Russland-Diskurs, das unter dem geplanten Titel „Über die Kluft“ in Buchform und als interaktives Internet-Site erscheinen wird. „Über die Kluft“ untersucht die vielfältigen Faktoren, die für die derzeitige extreme Polarisierung des Diskurses eine Rolle spielen und erkundet Möglichkeiten, die Situation von einer Meta-Ebene her zu verstehen. In diesem Werkstatt-Gespräch stellt Martin Krohs das Projekt vor und lädt anhand konkreter Diskursfragmente zu einer gemeinsamen (Meta-)Diskussion ein.

Ort: Abteilung für Osteuropäische Geschichte, 3. OG
Zeit: 24. Juni, 18 Uhr.
Anschließend laden wir zum Empfang ein.

Um eine Voranmeldung unter [Email protection active, please enable JavaScript.] wird gebeten.

 

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06.06.2019

Sommerschule Chisinau (Republik Moldau)

 

Die Frage nach der geopolitischen Ausrichtung der Republik Moldau (Annäherung an die EU versus Mitgliedschaft in der Eurasischen Zollunion) war lange Zeit für die Wahlentscheidung ausschlaggebend. Im vergangenen Jahr rückte dann der Protest gegen die Eliten in Politik und Wirtschaft in den Vordergrund. Ein Bündnis zwischen in geopolitischen Fragen weit auseinanderliegenden Parteien schien denkbar. Undurchsichtige politische und administrative Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft sowie die Konzentration von Eigentum, u. a. im Bereich der Medien, fördern in der Bevölkerung das Gefühl, über keine wirkliche Mitbestimmung zu verfügen, führen zu einem nahezu defätistischem Verhältnis gegenüber dem Staat und zugleich zu einer positiv besetzten Rückbesinnung auf die Sowjetunion. Dessen ungeachtet wird zu fragen sein, was sich nach den Parlamentswahlen vom 24. Februar 2019 in der Republik Moldau verändert hat und ob es künftig zu einer grundlegenden Veränderung im Lande kommen wird.

Der Anmeldeschluss ist der 15.06.19.

Hier gibt es weitere Informationen.

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