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Aktuelles

06.12.2019

Übersetzung des Artikels von Oleksij Jas’: TRADITIONEN DER GROSSEN HISTORISCHEN NARRATIONENDIE IN DEN KULTURELLEN EPOCHEN VOM ENDE DES 18. JAHRHUNDERTS BIS IN DAS 20. JAHRHUNDERT

Liebe Interessenten der Osteuropäischen Geschichte, Wir möchten Ihnen die Übersetzung des Artikels des ukrainischen Historikers Oleksij Jas’ über die Traditionen des großen historischen ukrainischen Narrationen vorstellen, die im Rahmen eines studentischen Projektes von Olga Kozliuk, Maria Timofeeva und Artem Danevych vorbereitet wurde (Hauptverfasserin: Olga Kozliuk).

O. V. Jas’ (*Jas’ Oleksij Vasyljovyč ist ein Kandidat der Geschichtswissenschaften, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Geschichte der Ukraine der NANU, Abteilung für ukrainische Historiographie)

 

DIE TRADITIONEN DER GROSSEN HISTORISCHEN NARRATIONEN IN DEN KULTURELLEN EPOCHEN VOM ENDE DES 18. JAHRHUNDERTS BIS IN DAS 20. JAHRHUNDERT

Es wird die Formulierung und die Entstehung der ukrainischen Grand-Narration im Kontext der epistemologischen Muster und axiologischen Anordnungen der verschiedenen kulturellen Epochen erläutert. Die verschiedenen intellektuellen und kulturellen Transformationen der großen ukrainischen Narration werden betrachtet, die mit ihrer Koexistenz, ihrem Wettkampf und ihrer Kreuzung mit der russischen Reichs- und sowjetischen Grand-Narrationen verbunden sind.

Vielbändige Geschichten erzeugen merkwürdige, manchmal widersprüchliche oder sogar sich gegenseitig ausschließende Überlegungen, Gefühle und Assoziationen. Zunächst bilden sich die beträchtliche Folianten, gebundene in den schönen aber erstaunlich gleichartigen Einbänden mit den festen Rücken, auf denen die dementsprechende fortlaufende Nummerierung eingetragen ist in unserer Vorstellung aus als kondensierte gedankliche Klumpen, die die höchste Leistungen des akademischen Denkens darstellen. Deshalb denkt man schließlich über das riesige Ausmaß der investierten Arbeit, schöpferischen Energie, routinemäßigen organisatorischen, technischen und methodischen Vorbereitung, letztlich über die vielen Jahre des menschlichen Lebens, die mit solchen intellektuellen Schöpfungen verbunden sind, nach.

Aber natürliche Skepsis, die vielen Geisteswissenschaftlern inhärent ist, die im scheinbar „kurzen“, aber nach dem subjektiven Gefühl so langen 20. Jahrhundert geboren wurden, während dessen die offensichtliche Grenze zwischen dem Illusorischen und Realen sich endgültig gelöst hat, überwältigt am Ende. Schließlich verursachen kritische Intentionen jene andere Vorstellungen, welche die mehrbändigen Sammlungen mit dem Anspruch auf Legitimierung, künstlichen Universalismus und Monumentalität verbinden, welche in der Zeit des Postmodernismus und Multikulturalismus mit ihrer Apologie der durchgängigen Mosaizität (Vielschichtigkeit) und Kaleidoskopismus der Umwelt zumindest archaische kulturelle und intellektuelle Relikten zu sein scheinen. In der Zeit der Sowjetischen Union kommt zu solchen Haltungen noch die berüchtigte Erfahrung der Mehrheit der Nutzer der mehrbändigen kollektiven Ausgaben hinzu. Beispielsweise erweckt es Erinnerungen an die ironische Sentenz, die unter den Studenten der geisteswissenschaftlichen Studien am Abend der sowjetischen Epoche herrschte: die vielbändige Sammlungen darf man durchblättern aber auf keinen Fall lesen!

Den vollständigen Text sehen Sie im Anhang.

03.12.2019

SFB-Vortrag 04.12.2019: "Die Kirchenspaltung und die Eliten im Moskauer Reich um die Mitte des 17. Jahrhunderts"

 

Anlässlich des dies academicus am 04.12.2019 gibt es einen Votrag von unserem Kollegen Prof. Dr. Dittmar Dahlmann und unserer Kollegin Dr. Diana Ordubadi um 12:30 Uhr in Hörsaal V des Universitätshauptgebäudes. Das Thema ist "Die Kirchenspaltung und die Eliten im Moskauer Reich um die Mitte des 17. Jahrhunderts".

Interessierte sind herzlich eingeladen!

23.10.2019

Workshop "Gedenken an die Opfer der NS-Gewalt im östlichen Europa: Funktionen, Formen, Perspektiven." 25.10.2019

 

Am 24./25. Oktober findet an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte ein Workshop in Gedenken an unseren Münchener Kollegen Jürgen Zarusky (1958-2019) statt. Das Thema lautet:
"Gedenken an die Opfer der NS-Gewalt im östlichen Europa: Funktionen, Formen, Perspektiven. Erfahrungen und Impulse aus der Arbeit der Gedenkstätten und zivilgesellschaftlichen Initiativen in Deutschland"
Es handelt sich hierbei um einen internen Workshop. Interessierte können sich mit unserer Kollegin Ekaterina Makhotina bezüglich einer Teilnahme in Kontakt setzen.

Ort: Bibliothek der Abteilung für Osteuropäische Geschiche, Adenauerallee 4-6, Bonn

Hier ist das Programm für den Freitag, 25.10.2019

22.10.2019

Programm Kolloquium WS 2019/20

 

Das Programm für das Kolloquium des Wintersemesters 2019/2020 finden Sie hier.

27.08.2019

REVOLUTION! – 1989 Aufbruch ins Offene

 

Diskussionsveranstaltung Aufbruch 1989. Hoffnungen, Erfolge, Enttäuschungenam 1.10.2019

(ab 18:00 Uhr) in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Das Jahr 1989 steht in der DDR und in Ostmitteleuropa für eine historische Zäsur, die unsere Geschichte nachhaltig prägt. Die Veranstaltungsreihe „REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet eine thematische Vertiefung der Konferenz „1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven“ vom 19. bis 20. März 2019 in Berlin. Die Reihe legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung der Entwicklungen seit 1989 und ihrer Folgen in der DDR und Ostmitteleuropa. Ziel ist es, die historischen Prozesse in vergleichender Perspektive zu beleuchten und einer Bewertung zu unterziehen.

Am 1. Oktober 2019 laden wir Sie herzlich zur fünften Veranstaltung zum Thema Aufbruch 1989. Hoffnungen, Erfolge, Enttäuschungenein.

Ort:     Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

            Kronenstraße 5, 10117 Berlin            

Zeit:    1. Oktober 2019 (ab 18:00 Uhr)

Es wirken mit: Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.; Prof. Dr. Ute Frevert, Direktorin des Forschungsbereichs „Geschichte der Gefühle“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung; Dr. h. c. Lothar de Maizière, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V. und Ministerpräsident a. D.; Petra Pau, Vizepräsidentin und Mitglied des Deutschen Bundestages; Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur a. D.; Jan Šícha, Gründungsdirektor des Tschechischen Zentrums in München; und Catarina Zanner, Antenne Brandenburg vom rbb.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. 

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie im Anhang unter diesem Link!

 

 

26.08.2019

Medien- und Autorenwerkstatt zum Thema „Deutsche Geschichte in Wolhynien“

 

Du kommst aus Deutschland oder der Ukraine und interessierst dich für die Geschichte der deutschen Minderheit in der Ukraine, speziell in der Region Wolhynien? Außerdem schreibst du gern, hast Spaß daran Videos zu produzieren oder deine Geschichten über soziale Netzwerke zu teilen? Dann nimm Teil an der Medien- und Autorenwerkstatt zum Thema „Deutsche Geschichte in Wolhynien“!

Wann? Vom 27. Oktober bis 2. November 2019

Wo? In Schitomir, Ukraine

Während der Medien- und Autorenwerkstatt erarbeiten die TeilnehmerInnen in kleinen Projektgruppen verschiedene Formate (Reportagen, Blogbeiträge, kurze Videos, Social Media Stories, Gedichte, Kurzerzählungen auf Deutsch) zum Thema „Deutsche Geschichte in Wolhynien“ – alles unter professioneller Anleitung von erfahrenen Journalisten und Videokünstlern aus Deutschland und der Ukraine. Dazu besuchen sie ehemalige deutsche Siedlungen rund um Schitomir, führen Interviews mit Zeitzeugen und lernen das Archiv in Schitomir kennen, in dem ein Teil der deutschen Geschichte der Region bewahrt wird. Die Workshops werden auf Deutsch und / oder Englisch gehalten. TeilnehmerInnen aus der Ukraine sollten Deutschkenntnisse mindestens auf dem Niveau B1 vorweisen können. Möchtest du dabei sein? Dann schick uns deine Bewerbung als ein zusammengesetztes PDF-Dokument bis spätestens 1. September 2019 an [Email protection active, please enable JavaScript.].

Die Teilnahme ist kostenfrei, es werden zehn Plätze an TeilnehmerInnen aus Deutschland und zehn aus der Ukraine im Alter zwischen 18 und 30 Jahren vergeben.

Weiter Infos: HIER

 

 

02.07.2019

Vortrag Prof. Dr. Attila Pók

 

Liebe Osteuropa-Freunde und Ungarn-Kenner,


direkt zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit präsentieren wir Ihnen eine ganz besondere Veranstaltung. Der ungarische Historiker und Direktor des Historischen Instituts an der ungarischen Akademie der Wissenschaften, Attila Pók, kommt am 15.7.2019 um 18 Uhr zu uns in die Abteilung. Er wird einen Vortrag halten zum Thema: "Die Ungarische Idee von Geschichte: Politik und Histographie von 1948 bis heute".
Alle Interssierten sind sehr herzlich eingeladen dem Vortrag zu folgen und mitzudiskutieren!

Weitere Infos finden Sie hier.

18.06.2019

SFB-Vortrag: "Gerechtigkeit und Herrschaft in Altrussland" von Prof. Dr. Stefan Plaggenborg (Uni Bochum)

 

Herzliche Einladung zum nächsten Vortrag des SFB 1167 zum Thema "Gerechtigkeit und Herrschaft in Altrussland" gehalten von Prof. Dr. Stefan Plaggenborg (Uni Bochum).

Zeit und Ort: Donnerstag, 27.06.2019, 16 Uhr c.t., Poppelsdorfer Allee 24, Raum 0.001.

 

Dies ist eine Veranstaltung des SFB 1167 im Rahmen des Teilprojekts „Samoderžcy i edinoderžavie – Die Begründung des zentralistischen Alleinherrschaftsanspruches der russischen Zaren in der „Zeit der Wirren“ unter besonderer Berücksichtigung der Auswahl- und Berufungsverfahren von Boris Godunov und Michail Romanov“ (Leitung: Prof. Dr. Dittmar Dahlmann, Osteuropäische Geschichte.

Hier gibt es das Plakat zur Veranstaltung.

06.06.2019

Werkstattgespräch "Über die Kluft - Zur Spaltung im deutschen Russland-Diskurs"

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der osteuropäischen Geschichte!
Wir laden herzlich zum Diskussionsabend „Über die Kluft - Zur Spaltung im deutschen Russland-Diskurs“ mit Martin Krohs ein!
 

Martin Krohs ist Gründer der Russland-Medien-Plattform dekoder.org (Grimme Online Award 2016). Derzeit arbeitet er an einem Projekt über die Spaltung im deutschsprachigen Russland-Diskurs, das unter dem geplanten Titel „Über die Kluft“ in Buchform und als interaktives Internet-Site erscheinen wird. „Über die Kluft“ untersucht die vielfältigen Faktoren, die für die derzeitige extreme Polarisierung des Diskurses eine Rolle spielen und erkundet Möglichkeiten, die Situation von einer Meta-Ebene her zu verstehen. In diesem Werkstatt-Gespräch stellt Martin Krohs das Projekt vor und lädt anhand konkreter Diskursfragmente zu einer gemeinsamen (Meta-)Diskussion ein.

Ort: Abteilung für Osteuropäische Geschichte, 3. OG
Zeit: 24. Juni, 18 Uhr.
Anschließend laden wir zum Empfang ein.

Um eine Voranmeldung unter [Email protection active, please enable JavaScript.] wird gebeten.

 

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06.06.2019

Sommerschule Chisinau (Republik Moldau)

 

Die Frage nach der geopolitischen Ausrichtung der Republik Moldau (Annäherung an die EU versus Mitgliedschaft in der Eurasischen Zollunion) war lange Zeit für die Wahlentscheidung ausschlaggebend. Im vergangenen Jahr rückte dann der Protest gegen die Eliten in Politik und Wirtschaft in den Vordergrund. Ein Bündnis zwischen in geopolitischen Fragen weit auseinanderliegenden Parteien schien denkbar. Undurchsichtige politische und administrative Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft sowie die Konzentration von Eigentum, u. a. im Bereich der Medien, fördern in der Bevölkerung das Gefühl, über keine wirkliche Mitbestimmung zu verfügen, führen zu einem nahezu defätistischem Verhältnis gegenüber dem Staat und zugleich zu einer positiv besetzten Rückbesinnung auf die Sowjetunion. Dessen ungeachtet wird zu fragen sein, was sich nach den Parlamentswahlen vom 24. Februar 2019 in der Republik Moldau verändert hat und ob es künftig zu einer grundlegenden Veränderung im Lande kommen wird.

Der Anmeldeschluss ist der 15.06.19.

Hier gibt es weitere Informationen.

21.05.2019

Öffentlicher Vortag: D. Khlevniuk - Memory of Stalin´s Repression as a "Usable Past" to Discuss Current Russian Problems: Human Rights, Economic Crisis and Political Apathy

 

Daria Khlevniuk hält am 27.Mai 2019 um 18 c.t. einen Öffentlichen Vortrag zum Thema: Memorie of Stalin´s Repression as a "Usable Past" to Discuss Current Russian Problems: Human Rights, Economic Crisis and Political Apathy.
Die Veranstalltung findet in den Räumlichkeiten der Osteuropäischen Geschichte der Universität Bonn, in der Adenauerallee 4-6 (3.OG.), statt.
Anschliessend wird es eine Diskusionsrunde und einen kleinen Empfang mit Wein und Gebäck geben.

Alle Interessierten sind herzlich Willkommen. Wir bitten um eine kurze Voranmeldung unter: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

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(c) Daria Khlevniuk

 

 

13.05.2019

Einladung zum Vortrag von Herr Prof. em. Dr. Dahlmann, 15.05.

Einladung zum Vortrag von Herr Prof. em. Dr. Dahlmann, 15.05.

 

Liebe Interessenten,
am kommenden Mittwoch, 15.05., um 12.15 Uhr findet im Hörsaal IX der Vortrag von Herr Prof. em. Dr. Dittmar Dahlmann statt. Das Thema lautet: "Gold, Juwelen und eine Bluthochzeit in Moskau. Ein Augsburger Juwelier reist in die europäische Geschichte des 17. Jahrhunderts".
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

P. S. Die Bibliothek der Abteilung für Osteuropäische Geschichte bleibt Mittwochs geschlossen!

Auf dem Bild:
Falscher Dmitri zieht in Moskau ein, 20. Juni 1605.
© Wikipedia Comments

09.05.2019

Buchvorstellung: Schatten des Imperiums. Russland seit 1991

 

Das Deutsch-Russische Jugendparlament Bonn-Kaliningrad e.V. und die Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn lädt alle Interessenten zur Buchvorstellung des Professors für Geschichte und Kultur Osteuropas der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn, Martin Aust, ein.
Der Eintritt ist frei. Um Rückmeldung wird gebeten unter: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Weitere Infos finden Sie hier

07.05.2019

Buchvorstellung: Sport under Unexpected Circumstances. Violence, Discipline and Leisure in Penal and Internment Camps

 

 

Einladung zum Kolloquium mit der Buchpräsentation am 13. Mai 2019, 16. Uhr

Am kommenden Montag, dem 13.05.2019, findet eine Vorstellung des Sammelbandes "Sport under Unexpected Circumstances. Violence, Discipline and Leisure in Penal and Internment Camps" statt.

Herr Professor Dittmar Dahlmann, Dr. Gregor Feindt und Marcus Velke stellen im Rahmen unseres Kolloquiums ihre neueste Publikation vor. Alle Interessenten sind um 16 Uhr c.t. herzlich willkommen dem Vortrag zu folgen und mitzudiskutieren! Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!

07.05.2019

SFB-Workshop "Macht und Ohnmacht der Eliten in Autokratien?"

 

Herzliche Einladung zum Workshop des SFB 1167 „Macht und Herrschaft – Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive“.

Dieser Workshop findet am Donnerstag, den 16.05.19, von 10 - 13 Uhr in dem Raum 0.001 des SFB, Poppelsdorfer Allee 24, statt.

Programm:

Christoph Witzenrath (Bonn Center for Dependency and Slavery Studies): Russische Autokratie in der Zeit der Wirren‘.

Christian Werner (SFB1167, TP Taranczewski), Auf zur Autokratie: die herrschende Elita in der ersten Kriegsherrschaft des mittelalterlichen Japan.

Beryl Büma (SFB1167, TP Morenz), "Gefolgsleute des Horus? Eliten in der frühdynastischen Zeit Ägyptens".

 

Es wir um eine kurze Voranmeldung unter [Email protection active, please enable JavaScript.] gebeten.

Hier ist der Link zu der Veranstaltungsseite.

 

07.05.2019

Stellenausschreibung zur Promotion an JGU Mainz

 

Das Graduiertenkolleg 2304 „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen. Austausch, Abgrenzung und Rezeption“ der Johannes Gutenberg Universität in Mainz schreibt eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter/in zur Promotion im Fach Osteuropäische Geschichte aus. Die zu vergebende Stelle soll ab dem 1. Oktober 2019 besetzt werden.

Die Ausschreibefrist wird am 24.05.2019 enden.

 

Weitere Informationen erhalten sie Hier in deutscher und Hier in englischer Sprache.

02.05.2019

Sommerschule zum Thema "Different tales of one historic region – Negotiating shared heritage in Klaipeda, Kaliningrad and Gdansk"

 

Es findet dies Jahr eine Sommerschule zum Thema "Different tales of one historic region – Negotiating shared heritage in Klaipeda, Kaliningrad and Gdansk" statt. Sie ist als "wandernde" Sommerschule konzipiert, die vom 24.08. bis 08.09.2019 in Klaipeda, Kaliningrad und Gdansk stattfinden wird.

Die Sommerschule richtet sich an Bachelor- und Masterstudierende der Humangeographie, Geschichtswissenschaften, Kulturwissenschaften und benachbarter Disziplinen. Sie wird von der Abteilung in Kooperation mit den Universitäten Klaipeda, Kaliningrad und Gdansk organisiert und vom DAAD im Rahmen des Go East Programms finanziert. Bewerbungsschluss ist der 27.05.2019.

 
Weiter Infos finden Sie hier

 

02.05.2019

Onlinepetition - Osteuropäische Geschichte Köln

 

 

‼️*!Wichtig!*‼️

Unsere Kollegen der Osteuropäischen Geschichte in Köln brauchen dringend unsere Unterstützung!
Wir möchen, dass die Abteilung für Osteuropäische Geschichte in Köln weiterhin erhalten bleibt. Bitte unterschreiben Sie die Onlinepetition in dem unten angefügt der Link! Jede Unterschrift zählt!


Zur Onlinepetition

 

30.04.2019

DHI Moskau - "Geographies of medicine in the Tsarist Empire and the Soviet Union"

 

Das DHI in Moskau lädt zum Workshop mit dem Thema "Geographies of medicine in the Tsarist Empire and the Soviet Union" ein.

Dieser Workshop wird im September 2019 am DHI in Moskau stattfinden.

Die Bewerbungsfrist endet am 26. Mai 2019.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich zu bewerben.

Hier finden sie weitere Informationen.

30.04.2019

Call for papers - DGO Fachgruppe Geschichte

Die Geburt des Rechtsterrorismus Historische Perspektiven auf politische Attentate der gewaltbereiten und extremen Rechten in Ost- und Westeuropa bis zum Zweiten Weltkrieg

Ort: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Datum: 21.–23.11.2019

Der Terrorismus ist in der Gegenwart medial nahezu omnipräsent. Insofern verwundert es nicht, dass auch das Interesse an der Terrorismusforschung in den Politik- und Sozialwissenschaften sowie an der Geschichte des Terrorismus groß ist. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen dabei seit dem 11. September 2001 einerseits der islamistische Terrorismus, andererseits in der deutschen Geschichtswissenschaft auch der Linksterrorismus der 1970er Jahre. Dagegen hat der Rechtsterrorismus bislang vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit sowohl in der Historiographie als auch in der Terrorismusforschung allgemein erfahren.

Die geplante Tagung widmet sich in historischer Perspektive den Ursprüngen des Rechtsterrorismus in Ost- und Westeuropa seit dem späten 19. Jahrhundert. Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen der Herausbildung rechtsextremer Ideologien und politisch motivierten Gewaltakten zu beleuchten. Im Mittelpunkt steht die Geschichte rechter Gewalt im Russischen Reich im Kontext der Revolution des Jahres 1905 sowie in West- und Osteuropa in der Zwischenkriegszeit. Dabei werden nicht nur Ideologie und Motivationen der Attentäter in den Blick genommen, sondern auch das Unterstützerumfeld der Attentäter – insbesondere Sympathisanten in den politischen und gesellschaftlichen Eliten –, die mediale Rezeption der Attentate sowie die Reaktionen von Politik und Öffentlichkeit auf die Attentate. 
Leitfragen sind dabei:

- Welche Bedeutung kommt rechtsextremen Ideologien für die Erklärung des Rechtsterrorismus zu? Gab es „Vordenker“, deren Schriften und Reden die Attentäter bei ihren Gewalttaten beeinflussten? Welche Debatten führten gewaltbereite und extreme Rechte über die Legitimität von Gewalt als politischem Mittel?

- Wie verhielt sich der Rechtsterrorismus zu anderen Formen rechter Gewalt (Mob- und Pogromgewalt, Bandenkriminalität, Selbstjustiz, paramilitärische Aktionen)? Dabei auch: Welche Gruppierungen zählten zum Unterstützerumfeld der Attentäter (rechtsextreme Parteien und Bewegungen, staatliche Institutionen wie z. B. Geheimdienste, Armeen, etc.)? Wie verhielten sich Rechtsterrorismus und Regime, die Staatsterror einsetzten, zueinander, welche Überschneidungen (und Abgrenzungsprobleme) gibt es?

- Worin bestehen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Attentaten nationaler Befreiungsbewegungen, etwa in der Ukraine, Armenien und Irland, und rechter bzw. rechtsextremer Gewalt im Selbstverständnis der Gruppierungen sowie in der medialen Rezeption?

- Inwieweit wurden Attentate rechter Gruppierungen zeitgenössisch als neue Form von Gewalt wahrgenommen, inwieweit erkannten Presse und Öffentlichkeiten einen Zusammenhang zwischen Attentaten von rechts und den bis dahin bekannten Formen von Terrorismus seitens anarchistischer Gruppierungen oder nationaler Befreiungsbewegungen?

- Was lässt sich über die Soziologie des Rechtsterrorismus sagen (insb. Kategorien Klasse und Gender)? Wer waren die Opfer der Attentate, gegen welche Personengruppen richtete sich rechtsterroristische Gewalt bevorzugt? Inwieweit spielten dabei gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus eine Rolle?

- Welche politische Wirkung konnte Rechtsterrorismus im Kontext der Gewalteskalationen der Revolutionen von 1905 und 1917, des Ersten Weltkrieges, der Bürgerkriege in Osteuropa und der politischen Gewalt der Zwischenkriegszeit entfalten?

Die Tagung möchte eine Diskussion über unterschiedliche Genealogien und Variationen des Rechtsterrorismus in Ost- und Westeuropa anregen und zu einem besseren Verständnis davon, was Rechtsterrorismus ist, beitragen. Da die Definition von „Rechtsterrorismus“ nach wie vor umstritten ist, sind Beiträge zu rechter Gewalt erwünscht, die sicher oder auch nur möglicherweise als Rechtsterrorismus bezeichnet werden kann oder die zeitgenössisch als terroristisch eingestuft wurde. Anschließend ist erneut danach zu fragen, welche Bewegungen und Gruppierungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als „rechtsterroristisch“ zu betrachten sind und welche Gemeinsamkeiten eines „rechten“ Terrors – auch in Abgrenzung zu islamistischem sowie zu linkem Terrorismus – sich dabei herauskristallisieren lassen.

Die Organisatoren freuen sich über Vorschläge für Vorträge bis zum 25. Mai 2019. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Abstract und Kurzlebenslauf an Johannes Dafinger: [Email protection active, please enable JavaScript.]. Die Tagungs- und Diskussionssprache ist englisch. Abstracts können auch in deutscher Sprache eingereicht werden.

Dr. Moritz Florin, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Johannes Dafinger, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Kontakt: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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